Um zu erfahren, wie Sie Ihr Kind für die Nelson Mandela School anmelden können, klicken Sie bitte hier.
Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Schulgemeinschaft willkommen zu heißen!
Die Nelson-Mandela-Schule (04K04) ist eine vielfältige und inklusive internationale zweisprachige staatliche Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, die vom 1. bis zum 13. Jahrgang unterrichtet. Die Schule bietet alle Schulabschlüsse der Berliner Schule, einschließlich des zweisprachigen Abiturs, sowie zusätzlich das International Baccalaureate (IB) an.
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Die Schüler*innen der 2 Geographie- LK’s Q2 von Frau Müller und Frau Wandtke sowie einige Geo- GK- Schüler*innen waren Anfang Mai auf Erkundungstour im Braunkohle- Tagebau Welzow. Nur ca. 1 Stunde von Berlin entfernt und doch fühlte man sich wie in eine Mondlandschaft versetzt. Bevor der letzte riesige Braunkohlebagger 2030 seine Arbeit beendet, sollten noch einmal die Landschaftsveränderungen durch solch einen Tagebau betrachtet werden. Aber auch Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen nach erfolgter Auskohlung standen auf dem Prorgramm. So konnten der 1. Lausitzer Weinberg “Wolkenberg”, neue Acker- und Waldflächen auf ehemaligen Abbauflächen besichtigt werden. Im Unterricht wurde dann weiter diskutiert, welche Auswirkungen der Kohleausstieg in der Lausitz zukünftig auf die Wasserversorgung in Berlin haben könnte und ob die Lausitz einen Strukturwandel erleben wird. Es bleibt weiter spannend.

Geographische Länderbetrachtung ganz ohne Lehrbuch, Atlas- geht das? Am 2. Juni 2026 hatten die Schüler*innen des Grundkurses Geographie Q2 von Frau Müller die Möglichkeit estnische Schüler*innen aus den Tabasalu Gümnaasium & Gymnasium Viimsi bei Tallinn zur Geographie ihres Landes, zur Entwicklung seit EU- Beitritt und zum Digitalisierungsprozess in Estland zu befragen. In einem Video stellten sie ihr Land und ihre Schulen vor. Nach dem gemeinsamen Rundgang durch unsere Schule wurden auch noch private Fragen gestellt, Telefonnummern getauscht oder sich für den Abend verabredet. Europäisches Kennenlernen und Kooperation, so einfach kann es sein.

Am 19., 20. und 22. Mai nahmen die Musik-Basiskurse von Frau Brauns und Herrn Fischer an einem Workshop teil, der sich mit dem Leben und Werk von Ruth Schönthal beschäftigte. Die deutsch-jüdische Komponistin Ruth Schönthal wurde in Berlin geboren und aufgrund ihrer besonderen Begabung bereits im Alter von fünf Jahren als Studentin am Stern’schen Konservatorium (heute Universität der Künste) aufgenommen.

Am 19. Mai besuchten die beiden Wahlpflichtkurse Geschichte der 11. Klassen ein Werkstattgespräch am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Dort kamen die Schülerinnen und Schüler mit dem Historiker Julian Rieck ins Gespräch und erhielten spannende Einblicke in die Rolle des Sports im Nationalsozialismus. Das Werkstattgespräch knüpfte direkt an das aktuelle Unterrichtsthema der Kurse an: die Olympischen Spiele 1936, mit denen sich die Gruppe anlässlich des Jubiläums derzeit intensiv beschäftigt.

Am 26.03.26 waren wir mit einer kleinen Gruppe von SuS im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf anlässlich der Preisverleihung der SDG-Profis eingeladen. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wird Schüler:innen Engagement ausgezeichnet, was den Fokus der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN beinhaltet. Da wir im Laufe des Schuljahres unterschiedliche Bereiche der SDGs mit den UNESCO-Botschaftern thematisieren und aktiv umsetzen, haben wir uns mit dieser Idee beim Wettbewerb beworben. Tatsächlich konnte unsere Gruppe von allen Berliner Schulen den 3. Platz erzielen.
Herzlichen Glückwunsch an die SuS der UNESCO Botschafter!
Für das Team F. Wandtke und M. Castilla

Dieses Schuljahr beteiligte sich die NMS erst zum zweiten Mal am Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“, der am 10.2.26 im Hildegard-Wegscheider-Gymnasium stattfand. Als Debattant:innen nahmen Henriette (10a), Emilian (9a) und Rasmus (10c) teil, die sich im schulinternen Finale der 9. und 10. Klassen durchgesetzt hatten, und Lynn (Q2), Luisa (11b) und Hana (11b) als Jurorinnen. Allein schon die Teilnahme ist für die Debattant:innen sehr herausfordernd, weil sie sich nicht nur auf drei verschiedene Themen kompetent vorbereiten müssen, sondern auch erst kurz vor der jeweiligen Debatte erfahren, ob sie die Pro- oder Contra-Position vertreten müssen. Henriette debattierte in ihrer gewohnt sachlich-prägnanten Art und gewann großartigerweise den ersten Preis.

Nicht jeden Tag geschieht es, dass eine potenzielle Nobelpreisträgerin in die Aula unserer Schule kommt, um verschiedene Passagen aus einem ihrer Werke vorzulesen. So war der Besuch von Jenny Erpenbeck am 16.3.2026 etwas ganz Besonderes, da Jenny Erpenbeck auch nur sehr wenige Schulen besucht, um aus ihrem Roman Heimsuchung zu lesen, der dieses Jahr Abiturlektüre war, und über die Entstehungsgeschichte des Romans zu erzählen. Schüler:innen des dreizehnten Jahrgangs moderierten die Lesung und regten zu Diskussionen an. Im Publikum saßen neben den Schüler:innen des zwölften und dreizehnten Jahrgangs der Nelson-Mandela-Schule auch Abiturient:innen des Schiller-Gymnasiums.

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder stolz aus dem UNESCO-Vorlesewettbewerb hervorgehen. Sophie Chadwick (6a) konnte sich den ersten Platz sichern und Rosa-Lia Lengen (7a) hat den dritten Platz erreicht. Nach einer Begrüßung aller Schulen, die aus Berlin teilnahmen, wurde die Reihenfolge der Leser*innen ausgelost. Die Aufregung stieg und alle Teilnehmenden hatten ca. zwei Minuten Zeit, die vorbereitete Textstelle aus einem
eigenen Buch vorzulesen.
Beide NMS-Leserinnen haben mit ihren eingeübten Texten zum Thema „Ich lasse mich nicht unterkriegen!“ überzeugt und eine beeindruckende Leistung gezeigt. Nach einer Pause wurde ein anderes Buch vorgestellt, aus dem ungeübte Textstellen vorgelesen wurden. Auch beim Lesen des Fremdtextes haben beide souverän vorgetragen.
Auch die Leser*innen der anderen Schulen haben tolle Vorlesebeiträge mitgebracht. Vielen Dank auch an die Ernst-Reuter-Schule für die Organisation der tollen Veranstaltung.