Um zu erfahren, wie Sie Ihr Kind für die Nelson Mandela School anmelden können, klicken Sie bitte hier.
Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Schulgemeinschaft willkommen zu heißen!
Die Nelson-Mandela-Schule (04K04) ist eine vielfältige und inklusive internationale zweisprachige staatliche Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, die vom 1. bis zum 13. Jahrgang unterrichtet. Die Schule bietet alle Schulabschlüsse der Berliner Schule, einschließlich des zweisprachigen Abiturs, sowie zusätzlich das International Baccalaureate (IB) an.
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Heute, am 9. September, fand an unserer Schule ein dynamischer und inspirierender Workshop statt, der von der GTO (German Toilet Organization) organisiert wurde. 25 Schülerinnen und Schüler – unsere UNESCO-Botschafter – nahmen daran teil, um über grundlegende Menschenrechte und Nachhaltigkeit zu diskutieren.
Der Tag begann mit einer ganz alltäglichen Frage: „Was kommt dir in den Sinn, wenn du an ein Klo denkst?“ Von diesem Einstieg aus verknüpften die Jugendlichen den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung (SDG 6) mit dem Klimaschutz (SDG 13). In Gruppenarbeit analysierten sie die Auswirkungen des Klimawandels, die Wasserverschmutzung durch den Menschen sowie die konkrete Situation in Somaliland. Dabei zeigten sie großes Hintergrundwissen und erarbeiteten kreative Lösungen zur Verbesserung von Hygiene und Gesundheit.
Es war ein intensiver Tag voller Austausch, Reflexion und Kreativität. Diese tolle Arbeit wird schon bald fortgesetzt: Am 18. November 2026 werden unsere Botschafter die Schule stolz auf dem KLO Kongress vertreten, um das Thema noch weiter zu vertiefen.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Schülerinnen und Schüler zu ihrem Engagement und globalen Aktivismus!

Wie wollen wir in einer Welt leben, die sich ständig verändert? Welche Vorstellungen von Ordnung haben wir – und wie können wir selbst Einfluss auf unsere Gesellschaft und unsere Zukunft nehmen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich 17 Schüler*innen aus dem 10ten Jahrgang im Rahmen der Thementage „Reflexe & Reflexionen – Die große Unordnung“ der Berliner Festspiele. Jugendliche aus vier Berliner Schulen waren eingeladen, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen, ihre eigenen Perspektiven einzubringen und neue Vorstellungen von Weltordnung künstlerisch zu gestalten. Begleitet von Künstlerinnen, Kunstpädagoginnen und unserer Sozialpädagogin Frau Weide setzten sich die Schüler*innen intensiv mit ihrer eigenen Position in einer Welt im Wandel auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Frage, was sich verändern muss, sondern auch darum, welche Möglichkeiten der Mitbestimmung wir haben und wie ein anderes, gemeinschaftliches Zusammenleben aussehen
könnte.

Die Schüler*innen der 2 Geographie- LK’s Q2 von Frau Müller und Frau Wandtke sowie einige Geo- GK- Schüler*innen waren Anfang Mai auf Erkundungstour im Braunkohle- Tagebau Welzow. Nur ca. 1 Stunde von Berlin entfernt und doch fühlte man sich wie in eine Mondlandschaft versetzt. Bevor der letzte riesige Braunkohlebagger 2030 seine Arbeit beendet, sollten noch einmal die Landschaftsveränderungen durch solch einen Tagebau betrachtet werden. Aber auch Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen nach erfolgter Auskohlung standen auf dem Prorgramm. So konnten der 1. Lausitzer Weinberg “Wolkenberg”, neue Acker- und Waldflächen auf ehemaligen Abbauflächen besichtigt werden. Im Unterricht wurde dann weiter diskutiert, welche Auswirkungen der Kohleausstieg in der Lausitz zukünftig auf die Wasserversorgung in Berlin haben könnte und ob die Lausitz einen Strukturwandel erleben wird. Es bleibt weiter spannend.

Geographische Länderbetrachtung ganz ohne Lehrbuch, Atlas- geht das? Am 2. Juni 2026 hatten die Schüler*innen des Grundkurses Geographie Q2 von Frau Müller die Möglichkeit estnische Schüler*innen aus den Tabasalu Gümnaasium & Gymnasium Viimsi bei Tallinn zur Geographie ihres Landes, zur Entwicklung seit EU- Beitritt und zum Digitalisierungsprozess in Estland zu befragen. In einem Video stellten sie ihr Land und ihre Schulen vor. Nach dem gemeinsamen Rundgang durch unsere Schule wurden auch noch private Fragen gestellt, Telefonnummern getauscht oder sich für den Abend verabredet. Europäisches Kennenlernen und Kooperation, so einfach kann es sein.

Am 19., 20. und 22. Mai nahmen die Musik-Basiskurse von Frau Brauns und Herrn Fischer an einem Workshop teil, der sich mit dem Leben und Werk von Ruth Schönthal beschäftigte. Die deutsch-jüdische Komponistin Ruth Schönthal wurde in Berlin geboren und aufgrund ihrer besonderen Begabung bereits im Alter von fünf Jahren als Studentin am Stern’schen Konservatorium (heute Universität der Künste) aufgenommen.

Am 19. Mai besuchten die beiden Wahlpflichtkurse Geschichte der 11. Klassen ein Werkstattgespräch am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Dort kamen die Schülerinnen und Schüler mit dem Historiker Julian Rieck ins Gespräch und erhielten spannende Einblicke in die Rolle des Sports im Nationalsozialismus. Das Werkstattgespräch knüpfte direkt an das aktuelle Unterrichtsthema der Kurse an: die Olympischen Spiele 1936, mit denen sich die Gruppe anlässlich des Jubiläums derzeit intensiv beschäftigt.

Am 26.03.26 waren wir mit einer kleinen Gruppe von SuS im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf anlässlich der Preisverleihung der SDG-Profis eingeladen. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wird Schüler:innen Engagement ausgezeichnet, was den Fokus der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN beinhaltet. Da wir im Laufe des Schuljahres unterschiedliche Bereiche der SDGs mit den UNESCO-Botschaftern thematisieren und aktiv umsetzen, haben wir uns mit dieser Idee beim Wettbewerb beworben. Tatsächlich konnte unsere Gruppe von allen Berliner Schulen den 3. Platz erzielen.
Herzlichen Glückwunsch an die SuS der UNESCO Botschafter!
Für das Team F. Wandtke und M. Castilla

Dieses Schuljahr beteiligte sich die NMS erst zum zweiten Mal am Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“, der am 10.2.26 im Hildegard-Wegscheider-Gymnasium stattfand. Als Debattant:innen nahmen Henriette (10a), Emilian (9a) und Rasmus (10c) teil, die sich im schulinternen Finale der 9. und 10. Klassen durchgesetzt hatten, und Lynn (Q2), Luisa (11b) und Hana (11b) als Jurorinnen. Allein schon die Teilnahme ist für die Debattant:innen sehr herausfordernd, weil sie sich nicht nur auf drei verschiedene Themen kompetent vorbereiten müssen, sondern auch erst kurz vor der jeweiligen Debatte erfahren, ob sie die Pro- oder Contra-Position vertreten müssen. Henriette debattierte in ihrer gewohnt sachlich-prägnanten Art und gewann großartigerweise den ersten Preis.